Kamelbeweise
Eingeschleppte Arten im Mittelmeerraum

Eingeschleppte Arten im Mittelmeer – Bürgerwissenschaftsprojekt in Zusammenarbeit zwischen der sizilianischen Naturschutzbehörde und dem CNR

Es wurde eine Monitoring-Kampagne zur Erfassung eingeschleppter Arten im Mittelmeerraum gestartet.

Die Citizen-Science-Kampagne entstand aus einer Idee von Vincenzo di Martino, einem Meeresbiologen und Forscher am CNR (Nationaler Forschungsrat) und Mitglied der sizilianischen Naturschutzbehörde (Ente Fauna Siciliana), der beschloss, die Kompetenzen und die Professionalität der beiden Organisationen für Umweltforschung, -erhaltung und -schutz zu bündeln, um ein möglichst partizipatives Monitoring durchzuführen, das selbstverständlich allen Meeresbegeisterten offensteht.

Natürlich ist dies weder die erste noch die letzte dieser Initiativen; das wissen wir genau. Aber wir sind uns auch bewusst, dass wir, je mehr solcher Initiativen umgesetzt werden, das Meer umso besser verstehen und es umso besser schützen und bewirtschaften können.

Jeder kann an dieser Initiative teilnehmen, indem er eine E-Mail an den wissenschaftlichen Leiter sendet (vincenzo.dimartino@cnr.it) Berichte über alle seltsamen, ungewöhnlichen oder einfach nur seltenen Organismen, Tiere oder Pflanzen, die Sie während Ihrer Aktivitäten auf See gesehen oder gefischt haben.

Ob es sich um einen Fang beim Angeln vom Ufer oder vom Boot aus, beim Tauchen oder auch beim Besuch eines der vielen malerischen Fischmärkte handelt, die täglich in Italiens wunderschönen Badeorten stattfinden.

Eingeschleppte Arten im Mittelmeerraum

            Für die von Ihnen übermittelten Informationen sind keine besonderen wissenschaftlichen Fachkenntnisse erforderlich; alles, was Sie brauchen, ist Neugier und die Bereitschaft zu beobachten.

Ist Ihnen ein seltsames Tier aufgefallen? Es könnte sich um eine der eingeschleppten Arten im Mittelmeerraum handeln.

Die zu übermittelnden Informationen sind grundlegend: ein oder mehrere Fotos oder ein kurzes Video des beobachteten und/oder gefangenen Exemplars, gegebenenfalls mit einem Gegenstand in der Nähe, der als Größenvergleich dient (eine Münze, ein Stift, ein Feuerzeug usw.), sowie Informationen über den Ort der Sichtung und/oder des Fangs, gegebenenfalls ergänzt durch GPS-Koordinaten (alle Mobiltelefone verfügen heutzutage über diese).

Wenn Sie beim Fischhändler etwas entdecken, das Sie noch nie zuvor gesehen haben, fragen Sie am besten nach dem Fangort. Gehen Sie dabei jedoch sehr diskret vor, da Fischer oder Fischhändler diese Information nicht immer preisgeben.

Eingeschleppte Arten im Mittelmeerraum

Durch Ihre Teilnahme an dieser Initiative helfen Sie dem CNR – Nationalen Forschungsrat und der sizilianischen Naturschutzbehörde bei der Überwachung der im Mittelmeer vorkommenden gebietsfremden Arten.

Wir alle müssen uns aktiv für den Schutz des Meeres einsetzen.

Weitere Informationen und das Poster zum Herunterladen finden Sie hier.

Ich danke Ihnen für Ihre Hilfe!

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