Autor: Sandro Costo
Die Navigation an einem Wrack unterscheidet sich grundlegend vom normalen Schwimmen: Es ist unerlässlich, möglichst wenig Sediment aufzuwirbeln, da die Sichtweite sonst innerhalb weniger Minuten gegen Null sinken kann. Viele Taucher glauben daher, es genüge, einfach auf den Meeresgrund zu achten. Doch gerade in unerforschten Passagen können selbst Blasen Sedimente von den Wänden oder der Decke lösen. Daher sollte man sich nicht zu lange an einer Stelle aufhalten.
Als Fortbewegungstechnik ist der Einsatz der Hände sehr wichtig, da sie zum Greifen und Ziehen verwendet werden und so eine mögliche Trägheit vermieden wird.
Beim Schwimmen mit Flossen sollte man vermeiden, das unruhige Wasser nach unten zu lenken: Um die Flossen zu bewegen, hält man üblicherweise die Knie gebeugt und benutzt nur die Schienbeine oder sogar die Füße. Eine weitere Möglichkeit, Flossen zu benutzen, ähnelt dem Brustschwimmen.








